In welcher Währung lässt du dir deinen Wert auszahlen?
Wir alle tragen ein tiefes psychologisches Grundbedürfnis in uns: Wir wollen uns wertvoll fühlen. Egal, ob als Vater in der Familie, als Kumpel im Freundeskreis, im Hobby oder eben im Beruf – wir wollen spüren, dass wir als Mensch zählen und dass das, was wir leisten, gesehen wird.
Wertschätzung ist universell. Aber die Währung, in der diese Wertschätzung bei uns ankommen muss, ist völlig individuell.
Meine persönliche Währung heisst Impact.
Ich fühle mich dann als Mensch geschätzt, wenn ich spüre, dass ich etwas bewege. Wenn ich merke, dass die Art, wie ich meine Zeit verbringe, sinnhaft ist und bei anderen konkret etwas auslöst. Wenn ich über mehrere Tage hinweg repetitive Dinge tue und diesen Impact nicht generieren kann, fehlt mir etwas. Ich werde mental müde.
Kürzlich beim „go ahead“-Event durfte ich genau das Gegenteil erleben. Ich habe einen Impulsvortrag gehalten, interaktiv und nah an einem realen Use Case. Die Energie im Raum war gut. Aber die eigentliche Auszahlung passierte für mich erst danach, in den Quick-Fix-Sessions. Als Zuhörerinnen gezielt auf mich zukamen, um meinen Input für ihr eigenes Marketing-Setup abzuholen, habe ich direkte, ungefilterte Wirksamkeit gespürt.
Das war keine geschäftliche Transaktion. Es war das menschliche Echo, das ich brauche. In diesem Moment wurde mir mein Wert in exakt der Währung ausgezahlt, die mein System antreibt.
Oft suchen wir nach Gründen, warum wir in bestimmten Beziehungen – privat oder beruflich – unzufrieden sind oder uns ausgelaugt fühlen. Meistens liegt es nicht an mangelndem Willen. Es liegt daran, dass unser Gegenüber uns in der falschen Währung bezahlt.
